5.4.8. Das Recht auf Leben und Tod

Das Recht auf Leben ergibt sich direkt aus der Tatsache, dass der Mensch ein Träger des hierarchischen Bewusstseins ist, somit ist er eine Bedingung für dessen Entwicklung.

Da aber jedes Einzelnbewusstsein in seiner Entwicklung der Sättigung unterliegt, zieht das Recht auf Leben auch die Pflicht zu sterben nach sich.

Alle Träume vom ewigen Leben stehen im Widerspruch zum Prinzip des steigenden Bewusstseins. Nur im Fall des Bewusstseins des Universums kann man vom „ewigen Leben“ sprechen.

Alle Anstrengungen die Jugend zu verlängern oder der Alterung vorzubeugen sind eine Illusion. Durch das Streben nach Jugendlichkeit und ewigem Leben wird der Mensch vom eigentlichen Sinn seiner Existenz abgelenkt. Der Sinn der menschlichen Existenz ist nicht das ewige Dasein. Der Mensch existiert um seinen Beitrag zur Bewusstseinsentwicklung zu leisten. Jeder, der sich diesem Ziel widersetzt, ist ausgehend vom Standpunkt der Prinzipien des steigenden Bewusstseins ein Hindernis und wird früher oder später eliminiert. Sein Weg zum Ziel wird von neuem beginnen. Deswegen wird jedes Bewusstsein, welches sich den Zielen des Universums widersetzt, seinen Weg so lange wiederholen müssen, bis es die Prinzipien des Universums akzeptiert hat.

Das Bewusstsein hat keinen Vornamen, keinen Nachnamen, kein Alter und keine Wohnadresse. In der Bewusstseinsphäre ist jeder Mensch gleich, wie auch jedes andere Einzelbewusstsein gleich ist. Das Einzelbewusstsein ist nur ein Punkt in der Sphäre des Bewusstseins. Hier zählt nur der einzelne Beitrag zur Bewusstseinssteigerung.