5.2.2.1. Die Nationen

Die Nationen sind nichts anderes als die parallelen kollektiven menschlichen Bewusstseine. Die Nationen sind normalerweise eine sprachliche Gemeinschaft. Diese Bindung wird zusätzlich durch historische oder religiöse Gemeinschaften verstärkt.

Es war allerdings häufig der Fall, dass die Nation für staatliche Bedürfnisse kreiert wurden und als Grundbasis für ihre Entstehung nicht die Harmonisierung sondern eine aufgezwungene Unterwerfung war. Ein Bewusstsein ist jedoch dem Harmonisierungsprozess ausgesetzt, um das Prinzip des steigenden Bewusstseins zu erfüllen. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, dann hilft auch keine aufgezwungene Errichtung einer Nation.

Die Folge eines aufgezwungenen Kreierungsprozesses ist immer der anwachsende Wille zur Aufteilung. Diese Aufteilung erfolgt bei der ersten sich bietenden Gelegenheit.

In Wirklichkeit braucht das menschliche Bewusstsein kein nationales Bewusstsein. Das menschliche Bewusstsein, wie jedes andere Bewusstsein, sucht die Harmonisierung, um das Prinzip des steigenden Bewusstseins zu erfüllen. Diese Steigerung ist bedingt durch mehrere Faktoren. Einer dieser Faktoren ist die Harmonisierungsmöglichkeit. Diese wiederum ist bedingt durch den freien Informationsfluss und das gemeinsame Nutzen der Information. Wenn eine ethnische Gruppe während des Prozesses der Erschaffung einer Nation eine andere Gruppe zu dominieren versucht, dann handelt es sich nicht um den Harmonisierungsprozess, sondern um den Bewusstseinskrieg. Ein solcher Prozess ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.