5.2.2. Der Staat

Auf seinem Entwicklungsweg hat das kollektive menschliche Bewusstsein den Staat generiert. In historischen Zeiten hat der Mensch mit der Illusion gelebt, dass die Erde ein zentraler Punkt des Universums sei. Damals hat der Staat die Grenze der menschlichen Herrschaft bestimmt. Seitdem haben verschiedene Herrscher versucht die Menschheit in einem Staat zu integrieren. Man hat dabei Krieg, Gewalt, Ausrottung oder Versklavung als Mittel zum Zweck verwendet. Es wurde immer das Gegenteil erreicht. Anstelle der Integration erfolgte der Zerfall.

Mann musste auch nicht sehr lange warten, um zu erfahren, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist, und dass ein gemeinsamer Staat nicht mittels Gewalt zu erreichen ist.

Die Prinzipien des Universums verlangen eine Harmonisierung des menschlichen Bewusstseins. Die Harmonisierung ist aber das Gegenteil von Krieg. Die Idee des globalen Staates ist nur durch eine Harmonisierung des menschlichen kollektiven Bewusstseins zu realisieren.

Somit ist die Idee von einem globalen Staat nicht das Wichtigste, vielmehr ist es die Notwendigkeit der Harmonisierung des menschlichen Bewusstseins. Wenn diese Harmonisierung zu Stande kommt, dann wird auch der „Eine Staat“ automatisch entstehen. In einem solchen Staat werden die nationalen Unterschiede oder die Rassenunterschiede nicht unbedingt verschwinden. Sie werden aber unwichtig. Dies nicht, weil das Gesetz es verbieten wird, sondern weil es einen anderen Schwerpunkt des menschlichen kollektiven Bewusstseins geben wird.

Immerhin bekämpft der Mensch, der eine durchharmonisierte Komposition eines eigenen Körpers bildet, nicht die linke Hand mit dem rechten Fuss. Beide Teile seines Körpers betrachtet er als seine eigenen integralen Bestandteile.