5.2.1.2. Das Wissen

Als menschliches Wissen wird hier das Wissen betrachtet, welches vor allem vom kollektiven Bewusstsein angesammelt wurde. Dieses Wissen wird in den Bibliotheken oder heute auch auf den Computerdisks aufbewahrt. Dieses Wissen wird vor allem in den Schulen und an den Universitäten vermittelt.

Das Unterrichten bedeutet an dieser Stelle aber nicht die Harmonisierung. Die Harmonisierung des Wissens eines einzelnen Menschen bedeutet, dass der Mensch die Welt sieht und versteht durch die Ideen, welche er sich während des Lernprozesses angeeignet hat. In den Schulen bedeutet Lernen häufig, dass man sich zuerst etwas merken soll um es dann wieder zu vergessen.

Die Folge davon ist eine grosse Dissonanz zwischen dem menschlichen Wissen und dem menschlichen Einzelbewusstsein.

Ein anderes Problem ist die Tatsache, dass das Wissen weiterhin nicht allgemein zugänglich ist. Die Aufteilung der Welt in arme und reiche Länder ist der Hauptgrund dafür, dass die Ausbildung nicht allgemein ist. Es gibt Länder, wo die Menschen den Hungertod erleiden. Wie soll man das Problem der allgemeinen Ausbildung lösen, wenn man nicht einmal das Problem der allgemeinen Ernährung gelöst hat.

Vom Standpunkt der Prinzipien des Universums muss man betonen, dass die reichen Länder, welche den armen Ländern nicht aus dem Elend heraus helfen, diese Prinzipien verletzen. Somit schaden sie sich selbst. Die Harmonisierung des Wissens bedeutet, dass alle an diesem Prozess beteiligt sind, unabhängig davon, in welchem Land sie leben. Es herrscht hier das Prinzip: „Man ist klug, wenn alle anderen auch klug sind.“ Die Regel, dass man klug ist, weil alle anderen dumm bleiben, bekennen nur die Idioten.