4.5. Die Freude und die Trauer

Die Freude ist ein Bewusstseinszustand, welcher das Wachsen des Bewusstseins anzeigt.

Die Trauer ist ein Bewusstseinszustand, welcher die Abnahme des Bewusstseins anzeigt.

Die Freude und die Trauer sind verschiedene Grössen desselben Zustandes, des Zustandes der Freude.

Die Freude kann zwei verschiedene Quelle haben.

Die Freude entsteht im Moment, in dem neue Ideen harmonisiert werden. Diese Freude ist eine Belohnung dafür, dass neue Ideen kreiert wurden, und dass sie sich als zutreffend erwiesen haben. Diese Belohnung ist auch objektiv und wird durch die Tatsache ausgedrückt, dass die Intensität des Bewusstseinsfeldes steigt.

Die Freude entsteht auch dann, wenn verschiedene Bewusstseine miteinander harmonieren. Diese Harmonisierung kann einen temporären oder einen dauerhaften Charakter haben. Unabhängig davon empfinden die beiden Bewusstseine im Harmonisierungsmoment eine Steigerung des Bewusstseinsfeldes, also Freude.

Wenn das Bewusstsein nicht steigt, dann wird es auch keine Freude empfinden. Es empfindet nur ein Daseinszustand. In der Relation zum parallelen Bewusstsein ist es eine relative Senkung des Bewusstseins. Es ist der Anfang des Trauerns.

Der Zustand der Freude kann im Fall eines extremen Anstieges des Bewusstseinsfeldes den Zustand der Euphorie annehmen. Im Fall einer extremen Senkung des Bewusstseinsfeldes kann der Trauerzustand in den Zustand der Verzweiflung übergehen.

Euphorie kann in einer Situation entstehen, in welcher der Anstieg des Bewusstseinsfeldes sehr gross ist und ein bestimmtes stabiles Niveau überschritten hat. Im Euphoriezustand wird das Bewusstsein wortwörtlich übertönt vom Bewusstsein, mit welchem es gerade harmoniert. Als Konsequenz davon wird das Bewusstsein im Euphoriezustand nicht fähig sein, die eigenen Vibrationsquellen zu kontrollieren.

Die Verzweiflung bedeutet eine rapide Senkung des Bewusstseinfeldes. Dies kann zum Beispiel durch das Zerfallen eines Bewusstseins verursacht werden, mit welchem das gegebene Bewusstsein dauernd harmoniert hat. Wenn diese Senkung eine kritische Schwelle erreicht hat, dann wird auch hier das Bewusstsein seine eigenen Vibrationsquellen nicht mehr kontrollieren können.

Sowohl die Verzweiflung als auch die Euphorie kann also das Zerfallen des Bewusstseins verursachen. Diese Zustände sind folglich zu vermeiden.

Es ist aber nicht möglich die Trauerzustände zu vermeiden. Die Entwicklung des Bewusstseins erlebt Höhen und Tiefen, Erfolge und Niederlagen. Die Eliminierung von falschen Ideen ist immer mit der Schwächung des Bewusstseins verbunden, also mit der Trauer.