3.6.2. Harmonisierung des Bewusstseins

Zwischen den kollektiven Bewusstseinen und ihren Ich-Strukturen existiert eine Informationslücke. Diese Lücke ist eine Konsequenz der Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Bewusstseinen und ihren Ich-Strukturen.

Das Bewusstsein wird von unten nach oben aufgebaut. Alle Vibrationsquellen sind Ideenträger. Das Realitätsbild, über welches das Bewusstsein disponiert, ist eine Interferenz dieser Ideen. Das Bewusstsein liegt also zwischen den Informationsträgern. Einzelne Teile des Bewusstseins harmonieren besser oder schlechter miteinander und kreieren neue Ideen. Diese Ideen verbreiten sich nicht unbedingt über die Ich-Strukturen des Bewusstseins.

Wenn das Ich nicht vollständig mit dem Bewusstsein harmonieren kann, dann verfügt es zu einem gegebenem Zeitpunkt nur über einen Teil dieser Informationen.

Die ganze Schwierigkeit liegt also darin, wie das Ich mit dem Bewusstsein kommunizieren soll, um den Zugriff auf alle notwendigen Informationen zu bekommen und entsprechend auf die Bedürfnisse des Bewusstseins zu reagieren.

Dieser Prozess stellt die Harmonisierung des Bewusstseins dar und sein Ziel ist das Selbstbewusstsein.

Diesen Prozess kann man mit dem Aufbauen eines Orchesters vergleichen. Während der Dirigent das Orchester führt, harmoniert es. Alle Proben und Konzerte sind Einzelschritte in die Richtung der Entstehung gemeinsamer Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Musikern, sowie zwischen den Musikern und dem Dirigenten.

Quasi bei Gelegenheit entsteht dank diesem Prozess das Selbstbewusstsein des Orchesters. Am Ende dieses Prozesses bilden der Dirigent und die Musiker eine Gesamtheit. Diese Gesamtheit wird durch die Musik vereinigt.