3.2.5. Das harmonische Bewusstseinsfeld

Als wir das Verhalten des Ameisenhaufens analysiert haben, haben wir angenommen, dass alle Ameisen ein interaktives Signalfeld bilden. Dieses Feld bildet ein imaginäres Wesen. Probieren wir diesen Zusammenhang zu verallgemeinern, indem wir annehmen, dass die Eigenschaft das Bewusstsein zu bilden, eine allgemeine physikalische Eigenschaft ist.

Ein harmonisches Signalfeld ist eine Koexistenz von aktiven Ideen in der Zeit und im Raum.

Die Existenz von harmonischen Signalfeldern ist bedingt durch die Existenz von Vibrationsquellen und Vibrationsmedien.

Definieren wir ein paar Begriffe.

Ein Geist ist ein harmonisches Signalfeld, welches durch mehrere unabhängige Quellen unterstützt wird.

Ein Geist erscheint überall dort, wo eine bestimmte Gemeinschaft eine mehrharmonische Vibration eines Mediums verursacht, indem sie in Bewegung gesetzt wird. Diese Bewegung kann passiv oder aktiv sein. Das Rauschen der Bäume im Wald kann als eine passive Vibration, dagegen eine tanzende Menge als aktive Vibration qualifiziert werden. Somit ist der Geist ein reales Phänomen. Der Geist benötigt eine Vibrationsquelle und ein Vibrationsmedium. Es ist bedeutungslos, ob es die Töne, die Wellen oder die elektromagnetischen Wellen sind. Dieses Vibrationsfeld bildet ein gewisses Informationspotential, in welchem eine bestimmte Ordnung entstehen kann.

Das Bewusstsein ist ein Geist, welcher eigene Vibrationsquellen aktivieren kann.

Das Bewusstsein entsteht überall dort, wo die Vibrationsquellen die Fähigkeit besitzen, die Vibration des Mediums zu registrieren und eigene Vibrationsfrequenzen so mit der Zeit zu ändern, dass gewisse Frequenzen zeitlich verstärkt werden.

Jede Gemeinschaft, welche diese Eigenschaften besitzt, bildet ein Bewusstsein. Der Ameisenhaufen bildet ein Bewusstsein. Der Bienenstock bildet ein Bewusstsein. Das menschliche Gehirn bildet ein Bewusstsein.

Das Bewusstsein kann man mit einer kontinuierlichen „Jam Session“ vergleichen. Die Musiker, welche am Konzert teilnehmen, bilden einerseits die Vibrationsquellen, andererseits unterliegen sie der Resonanz. Es ist kein Konzert, das nicht von den Noten gespielt wird, sondern von lebendiger Musik. Diese lebendige Musik beeinflusst die Musiker und bildet gewissermassen ein unabhängiges Wesen.

Die Informationen, welche dem Bewusstsein übertragen werden, sind Ideen, welche in den einzelnen Vibrationsquellen eingeprägt sind. Die Interferenz von diesen Ideen stimuliert andere Vibrationsquellen zur Informationsgenerierung durch harmonische Induktion. Das Bewusstseinfeld dauert und modifiziert sich selbst, und die Interferenz von Ideen bildet ein Modell der Realität.

Wie dieses Mechanismus funktioniert, kann der Mensch an eigenem Beispiel betrachten. Will man die Hand bewegen, muss zuerst der Wille dazu vorhanden sein. Dieser Wille ist eine Fluktuation unseres Bewusstseinsfeldes. Es ist ein Befehl, welcher den Nervenzellen empfiehlt ein Signalbündel zu den Muskeln zu senden. Die Muskeln reagieren und senden eine Rückmeldung. Diese Meldung landet bei den Gehirnzellen, welche wiederum ein Signal an das Bewusstseinsfeld senden. Das Bewusstsein ist hier nichts anderes als ein pulsierendes elektromagnetisches Feld.

Der Denkprozess sieht identisch aus. Es entsteht ein Wille einen Gedanken zu kreieren. Dieser Wille entsteht als eine Fluktuation im Bewusstseinsfeld. Die Antwort sind „nicht ausgesprochene Wörter“ welche in unserem Bewusstsein erscheinen. Das ist die Antwort der Vibrationsquellen – der Gehirnzellen.

Wir haben angenommen, dass dieser Prozess mit einer Fluktuation beginnt. Diese Fluktuation selber ist aber nicht unabhängig. Sie entsteht immer als Antwort auf ein Signal, welches zum Bewusstsein durchdringt. Dieses Signal kann zum Beispiel ein vorheriger Gedanke oder ein optischer Reiz sein. Wie man also sieht, ist dieser Prozess eine Schleife in der Zeit. Mann kann nicht immer die Ursache von der Folge unterscheiden. Das ist mit der Tatsache verbunden, dass das Bewusstseinfeld vibrieren muss, als ob es keinen Anfang und kein Ende hätte. Der Anfang des Daseins des Bewusstseins existiert natürlich. Es ist aber ähnlich wie bei einem Orchester, welches vom Stimmen fliessend zum Spielen übergangen ist und nicht mehr aufhören kann zu spielen.