3.1. Die Entwicklung des Universums

Das Universum und seine Gesetze bilden eine Gesamtheit. Sowohl das Universum wie auch seine Gesetze sind im gleichen Moment und aus dem Nichts entstanden.

Definieren wir ein Kompensationsprinzip.

Das Universum ist aus dem Nichts entstanden, deswegen müssen sich alle seine Elemente zum Nichts gegenseitig kompensieren.

Das „Nichts“ bedeutet, dass die Zeit und der Raum nicht existieren. Wenn die Zeit nicht existiert, dann spielt es keine Rolle, wie lange das Nichts dauert. Deswegen wenn das Universum entstehen kann, dann muss es entstehen.

Definieren wir ein Zwangsläufigkeitsprinzip.

Das Entstehen des Universums ist unvermeidlich, wenn gegenseitige Elemente existieren können, welche in der Bewegung bleibend sich nicht kompensieren können.

Das Entstehen von Universum verlangt also nach dem Entstehen der Dimensionen, der Zeit, der Elemente und der Prinzipien.

Wenn man die Bedingungen der Entstehung des Universums analysiert, sollte man jegliche Kombinationen von Elementen, welche sich gegenseitig kompensieren und gleichzeitig anderen Gesetzen unterliegen, in Betracht ziehen.

Die Existenz des Universums wird durch die Tatsache bedingt, dass die Elemente sich gegenseitig wahrnehmen. Diese gegenseitige Wahrnehmung werden wir die physikalische Einwirkung nennen.

Im nächsten Schritt sollte man noch beweisen können, dass ein solches Universum sich weiter entwickeln kann. Dies bedeutet, dass im Entstehungsmoment keine sofortige Kompensation der Elemente stattfindet, sondern das Anwachsen des Universums erfolgt. Dieser Prozess kann gesättigt werden oder auch nicht.

Sollte keine Sättigung des Anwachsprozesses stattfinden, dann hört das Universum auf zu existieren.

Es sind zwei Varianten möglich.

Im ersten Fall wird der Raum schneller anwachsen als die Elemente und es findet eine so grosse Zerstreuung der Elemente statt, dass sie aufhören sich gegenseitig wahrzunehmen.

Im zweiten Fall werden die Elemente schneller anwachsen als der Raum. Die Konsequenz davon ist die unvermeidbare gegenseitige Kompensation der Elemente.

In beiden Fällen wird das Nichts entstehen und die Entwicklung des Universums wird von Neuem beginnen müssen.

Es kann also nur ein Ziel der Entwicklung des Universums geben: Das Anhalten des Anwachsens des Universums.