2.4.3. Das geschlechtliche Modell

Die Aufgabe des geschlechtlichen Modells ist die fehlerhaften oder beschädigten Fragmente des Gen-Codes auszuselektieren. Dieses Mechanismus könnte ohne die Anwesenheit von jeglichem Einzelnbewusstsein funktionieren. Es erfordert aber die Existenz von Geschlechtern um den Befruchtungsprozess zu ermöglichen. Der Befruchtungsprozess könnte in diesem Fall ohne die Teilnahme des Einzelnbewusstseins oder des kollektiven Bewusstseins stattfinden.

Die Teile können zum Beispiel durch die Strahlung beschädigt werden. Würde eine Möglichkeit existieren, im genetischen Code die beschädigten Fragmente des Codes zu identifizieren, so würde es auch die Möglichkeit geben, diese Fragmente im Befruchtungsprozess auszuselektieren. So ein Befruchtungsmechanismus würde also nur und alleine der Stabilisierung des genetischen Codes dienen und sollte als konservativer Prozess betrachtet werden. Man müsste aber beweisen können, dass im genetischen Code eine Information vorhanden ist, welche die Kohärenz des Codes beinhaltet, eine Art Fehlerschlüssel.

Als Beispiel für einen Fehlerschlüssel kann der Party-Bit des Computerspeichers dienen. Jeder, der diesen Begriff nicht kennt, soll bitte in der Enzyklopädie nachschauen.