2.2.2. Die lebendige Welt und die göttliche Welt

Die lebendige Welt bekommt von der göttlichen Welt die Seele und gibt sie nach einer gewissen Benutzungszeit wieder zurück. Die Seele wird nach ihrer Rückkehr in die göttliche Welt je nach Verdiensten entweder verwöhnt oder malträtiert. Die lebendige Welt ernennt einige Seelen zu Heiligen. Die göttliche Welt ist verpflichtet diese Nominationen zu akzeptieren. Die göttliche Welt vollzieht auf der Erde die Wunder. Hier nehmen wir an, dass jeder weiss, was ein Wunder ist. Die göttliche Welt schickt den Menschen von Zeit zu Zeit einen Messias. Von Religion zu Religion wird dieser Messias anerkannt oder auch nicht.

Während diese Kommunikation einen offensichtlichen Nutzen für die lebendige Welt bringt, ist der Nutzen dieser Zusammenarbeit für die göttliche Welt zweifelhaft. Diese Kommunikation funktioniert in der Regel nicht richtig. Die göttliche Welt wird von den Menschen meistens falsch verstanden. Trotzdem hat die lebendige Welt das Recht der göttlichen Welt den eigenen Willen aufzuzwingen. Von Zeit zu Zeit verliert die göttliche Welt aber die Nerven und vollbringt statt Wunder ein Massaker. Eigentlich ist dieses Verhalten nicht der göttlichen Welt würdig.

Abstrahierend von diesen Schwierigkeiten kann man absolut feststellen, dass beide Welten miteinander kommunizieren. Diese Kommunikation ist in beiden Richtungen möglich. Da die lebendige Welt den physikalischen Gesetzen unterliegt, muss für diese Kommunikation eine physikalische Basis existieren. Die göttliche Welt muss also, zumindest teilweise, diese physikalischen Gesetze respektieren.